Dubai Telegraph - Erdbeobachtungsprogramm Copernicus: 2021 in Europa Jahr der Wetterextreme

EUR -
AED 4.05586
AFN 78.957999
ALL 100.898311
AMD 432.103575
ANG 1.976787
AOA 1011.467257
ARS 1186.363518
AUD 1.745311
AWG 1.9876
AZN 1.87643
BAM 1.954087
BBD 2.229261
BDT 134.152351
BGN 1.953772
BHD 0.416176
BIF 3231.505662
BMD 1.104222
BND 1.475286
BOB 7.629483
BRL 6.218939
BSD 1.104092
BTN 94.249929
BWP 15.279831
BYN 3.613147
BYR 21642.751059
BZD 2.217774
CAD 1.554408
CDF 3172.42966
CHF 0.948974
CLF 0.027324
CLP 1048.524856
CNY 8.040448
CNH 8.038129
COP 4593.508279
CRC 556.291423
CUC 1.104222
CUP 29.261883
CVE 112.685325
CZK 25.073542
DJF 196.242018
DKK 7.461626
DOP 69.679844
DZD 146.67643
EGP 55.864685
ERN 16.56333
ETB 143.214489
FJD 2.556163
FKP 0.851043
GBP 0.843768
GEL 3.036243
GGP 0.851043
GHS 17.114226
GIP 0.851043
GMD 79.700647
GNF 9552.382551
GTQ 8.501761
GYD 231.665029
HKD 8.588794
HNL 28.265775
HRK 7.532116
HTG 143.529041
HUF 406.090928
IDR 18458.911507
ILS 4.079763
IMP 0.851043
INR 94.359084
IQD 1444.115785
IRR 46487.940849
ISK 146.205374
JEP 0.851043
JMD 172.048419
JOD 0.782868
JPY 161.544354
KES 142.703072
KGS 95.724625
KHR 4416.637221
KMF 499.828456
KPW 993.859466
KRW 1614.714394
KWD 0.340458
KYD 0.918256
KZT 555.254064
LAK 23926.815484
LBP 98898.408728
LKR 325.208576
LRD 220.835956
LSL 20.718348
LTL 3.260481
LVL 0.667933
LYD 5.333615
MAD 10.588417
MDL 19.734571
MGA 5093.722724
MKD 62.808495
MMK 2318.263231
MNT 3857.553481
MOP 8.851802
MRU 43.954051
MUR 50.532927
MVR 17.051344
MWK 1914.764226
MXN 22.015209
MYR 4.917931
MZN 70.547731
NAD 20.718348
NGN 1695.145855
NIO 40.631533
NOK 11.410279
NPR 151.045304
NZD 1.908306
OMR 0.425097
PAB 1.104222
PEN 4.057104
PGK 4.511816
PHP 63.03804
PKR 309.312831
PLN 4.235968
PYG 8802.577006
QAR 4.018956
RON 5.057577
RSD 119.055982
RUB 93.022442
RWF 1568.577853
SAR 4.141096
SBD 9.385397
SCR 15.971898
SDG 662.498791
SEK 10.816804
SGD 1.481886
SHP 0.867745
SLE 25.120995
SLL 23154.984273
SOS 629.958048
SRD 40.437351
STD 22855.165835
SVC 9.662235
SYP 14357.86896
SZL 20.718348
THB 37.663888
TJS 12.043366
TMT 3.862166
TND 3.415945
TOP 2.659637
TRY 41.973454
TTD 7.466717
TWD 36.575064
TZS 2922.401324
UAH 45.631623
UGX 4025.831038
USD 1.104222
UYU 46.647638
UZS 14290.01376
VES 77.083414
VND 28344.064062
VUV 136.448042
WST 3.128076
XAF 666.437941
XAG 0.034564
XAU 0.000355
XCD 2.989452
XDR 0.831364
XOF 666.437941
XPF 119.331742
YER 271.534362
ZAR 20.709672
ZMK 9939.317211
ZMW 30.955568
ZWL 355.559031
  • EUR/USD

    0.0019

    1.1071

    +0.17%

  • Euro STOXX 50

    -190.6700

    5113.28

    -3.73%

  • MDAX

    -619.7800

    26874.62

    -2.31%

  • TecDAX

    -138.7500

    3474.97

    -3.99%

  • SDAX

    -386.0200

    14927.42

    -2.59%

  • DAX

    -673.4500

    21717.39

    -3.1%

  • Goldpreis

    9.4000

    3131.1

    +0.3%

Erdbeobachtungsprogramm Copernicus: 2021 in Europa Jahr der Wetterextreme
Erdbeobachtungsprogramm Copernicus: 2021 in Europa Jahr der Wetterextreme / Foto: Christof STACHE - AFP/Archiv

Erdbeobachtungsprogramm Copernicus: 2021 in Europa Jahr der Wetterextreme

Rekord-Regenfälle und Jahrhundertflut, Hitze-Rekorde und verheerende Waldbrände - 2021 war in Europa ein Jahr des Extremwetters. Das geht aus dem Jahresbericht des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus hervor, der am Freitag veröffentlicht wurde. "2021 war ein Jahr der Extreme, darunter der heißeste Sommer in Europa, Hitzewellen am Mittelmeer, Überflutungen und Winddürren in Westeuropa", erklärte der Direktor des Klimawandel-Dienstes von Copernicus (C3S), Carlo Buontempo.

Textgröße:

Während die Temperaturen vergangenes Jahr global 1,2 Grad über dem vorindustriellen Niveau gelegen hätten, seien es in Europa im Schnitt mehr als zwei Grad darüber gewesen, hebt der Bericht hervor. Dadurch seien die Extremwetter-Ereignisse in Europa 2021 häufiger und intensiver gewesen.

In Deutschland sorgte ein sich nur langsam bewegendes Tiefdruckgebiet am 14. Juli dafür, dass die größte Regenmenge innerhalb eines Tages fiel. Die Regenfälle wurden dem Bericht zufolge durch ein anderes bislang beispielloses Wetterextrem verstärkt: In Teilen der Ostsee lag die Temperatur der Wasseroberfläche mehr als fünf Grad über dem Durchschnitt.

Durch die Überflutungen in Deutschland, etwa an Ahr und Erft, sowie in Nachbarländern wie Belgien entstanden Schäden in Höhe von Dutzenden Milliarden Euro. Allein in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen starben mehr als 180 Menschen. Mehreren Studien zufolge hat der Klimawandel zu diesem Jahrhundert-Hochwasser beigetragen. Da die Erde sich weiter erwärme, würden derartige massive Überschwemmungen zunehmen, heißt es in dem Copernicus-Bericht.

2021 zählt zwar insgesamt nicht zu den zehn heißesten Jahren in Europa, brachte aber den heißesten Sommer auf dem Kontinent seit Beginn der Wetteraufzeichnungen mit sich. Eine Folge war laut Copernicus eine wochenlange Hitzewelle im Mittelmeerraum, begleitet von gefährlicher Trockenheit. Mit 48,8 Grad auf Sizilien wurde die höchste Temperatur erreicht, die je in Europa gemessen wurde.

Die Hitze trug unter anderem in Griechenland zu zerstörerischen Waldbränden bei, die die Regierung in Athen als "größte Umweltkatastrophe seit Jahrzehnten" bezeichnete. Insgesamt war der Sommer 2021 eine der schlimmsten Waldbrandsaisons in Europa seit 30 Jahren. Vegetation und Häuser auf einer Fläche von mehr als 8000 Quadratkilometer brannten nieder.

Das zunehmende Extremwetter und seine schädlichen Folgen zeigten, "dass das Verständnis von Wetter- und Klimaextremen immer relevanter für Schlüsselbereiche der Gesellschaft wird", hob Buontempo hervor.

Der fünfte Jahresbericht von Copernicus beschäftigte sich auch mit dem Extremwetter in anderen Erdteilen. So erwärmte sich demnach die Arktis um drei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter. Dies sei ein Anstieg, der fast drei Mal so hoch sei wie im globalen Durchschnitt.

Diese Entwicklung in der Arktis trägt dem Bericht zufolge zu einer Erwärmungsspirale bei, denn durch Waldbrände in der Region, vornehmlich in Sibirien, seien 2021 rund 16 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt worden und damit in etwa so viel wie beispielsweise ganz Bolivien jährlich ausstößt.

Der Grönländische Eisschild habe 2021 rund 400 Milliarden Tonnen an Masse verloren und damit so viel wie in keinem Jahr zuvor, bilanzieren die Copernicus-Forscher. Weltweit habe sich das Abschmelzen der Eisschilde in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdreifacht.

J.Alaqanone--DT