Dubai Telegraph - Fronten im Streit über Impfpflicht in Heimen verhärten sich

EUR -
AED 4.066612
AFN 79.215563
ALL 99.394812
AMD 432.612664
ANG 1.98204
AOA 1014.155023
ARS 1189.500856
AUD 1.771965
AWG 1.992881
AZN 1.875174
BAM 1.957667
BBD 2.233831
BDT 134.41822
BGN 1.950805
BHD 0.417314
BIF 3288.136516
BMD 1.107156
BND 1.47831
BOB 7.644292
BRL 6.235059
BSD 1.106355
BTN 94.452097
BWP 15.312607
BYN 3.620554
BYR 21700.259628
BZD 2.22232
CAD 1.560481
CDF 3180.859262
CHF 0.946635
CLF 0.027396
CLP 1051.311216
CNY 8.061812
CNH 8.029102
COP 4598.849665
CRC 557.431728
CUC 1.107156
CUP 29.339637
CVE 110.370281
CZK 25.083673
DJF 197.007924
DKK 7.461302
DOP 69.866645
DZD 147.22299
EGP 56.009032
ERN 16.607342
ETB 145.630515
FJD 2.562951
FKP 0.853305
GBP 0.845845
GEL 3.044842
GGP 0.853305
GHS 17.148358
GIP 0.853305
GMD 79.15417
GNF 9574.132655
GTQ 8.539145
GYD 231.460788
HKD 8.607236
HNL 28.306001
HRK 7.526893
HTG 144.768093
HUF 403.61159
IDR 18538.996806
ILS 4.095315
IMP 0.853305
INR 94.331358
IQD 1449.282454
IRR 46611.272281
ISK 144.306145
JEP 0.853305
JMD 174.256221
JOD 0.78486
JPY 161.608272
KES 143.000189
KGS 96.003282
KHR 4425.221168
KMF 498.772803
KPW 996.500324
KRW 1586.41177
KWD 0.340605
KYD 0.921979
KZT 554.629054
LAK 23967.862669
LBP 99189.688474
LKR 328.553403
LRD 221.271068
LSL 20.852891
LTL 3.269144
LVL 0.669708
LYD 5.350103
MAD 10.522237
MDL 19.758848
MGA 5045.813143
MKD 61.477868
MMK 2324.423262
MNT 3867.803674
MOP 8.864856
MRU 43.965939
MUR 49.832916
MVR 17.046744
MWK 1918.429968
MXN 22.10652
MYR 4.897502
MZN 70.758498
NAD 20.852891
NGN 1700.137728
NIO 40.708832
NOK 11.469517
NPR 151.123155
NZD 1.934047
OMR 0.426249
PAB 1.106355
PEN 4.062475
PGK 4.564354
PHP 62.941884
PKR 310.325616
PLN 4.228954
PYG 8876.46716
QAR 4.032847
RON 4.977439
RSD 117.164777
RUB 93.002193
RWF 1578.705909
SAR 4.153496
SBD 9.207478
SCR 15.833441
SDG 664.845779
SEK 10.833783
SGD 1.475906
SHP 0.870051
SLE 25.187838
SLL 23216.51111
SOS 632.303147
SRD 40.466832
STD 22915.896003
SVC 9.680234
SYP 14396.020325
SZL 20.860899
THB 37.756244
TJS 12.042387
TMT 3.875046
TND 3.385229
TOP 2.593067
TRY 42.079959
TTD 7.501155
TWD 36.393104
TZS 2945.035321
UAH 45.669864
UGX 4031.845931
USD 1.107156
UYU 46.73458
UZS 14288.62976
VES 77.67975
VND 28570.16325
VUV 136.810609
WST 3.136388
XAF 656.583307
XAG 0.035021
XAU 0.000356
XCD 2.992145
XDR 0.816579
XOF 656.583307
XPF 119.331742
YER 271.973297
ZAR 20.870474
ZMK 9965.736936
ZMW 30.728311
ZWL 356.503814
  • Euro STOXX 50

    -39.1500

    5074.13

    -0.77%

  • Goldpreis

    -3.2000

    3118.5

    -0.1%

  • TecDAX

    -6.3300

    3468.64

    -0.18%

  • DAX

    -150.5700

    21566.82

    -0.7%

  • MDAX

    -243.9600

    26630.66

    -0.92%

  • SDAX

    -100.3400

    14827.08

    -0.68%

  • EUR/USD

    -0.0025

    1.1027

    -0.23%

Fronten im Streit über Impfpflicht in Heimen verhärten sich
Fronten im Streit über Impfpflicht in Heimen verhärten sich

Fronten im Streit über Impfpflicht in Heimen verhärten sich

Im Streit über die Impfpflicht in Gesundheit und Pflege verhärten sich die Fronten. SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese warf Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wegen der von ihm angekündigten Aussetzung der Regelung am Mittwoch im Bayerischen Rundfunk "Parteipolitik auf dem Rücken der Schwächsten" vor. Demgegenüber sprach sich auch der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) dafür aus, das Gesetz vorerst nicht anzuwenden. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hofft auf ein Einlenken Bayerns.

Textgröße:

Wiese bezeichnete es in der "Radiowelt" des Senders Bayern 2 als "starkes Stück", dass Söder "den Pflegekräften einfach in den Rücken fällt, die sich haben impfen lassen". Dies sei die übergroße Mehrheit. Er betonte zugleich: "Für die praktische Umsetzung vor Ort müssen noch Detailregelungen getroffen werden." Jenen, die das Gesetz in den Kommunen umsetzen müssen, solle Rechtssicherheit gegeben werden.

Hans warnte in den ARD-"Tagesthemen" am Dienstagabend vor einem "unverantwortlichen Verschiebebahnhof der Pflegekräfte, die dann in anderen Ländern möglicherweise arbeiten". Damit sei den zu schützenden Personen nicht geholfen. Er verwies darauf, dass sich seit der Zustimmung seiner Partei zu dem Gesetz im Dezember einiges verändert habe. Die Omikron-Variante betreffe nun auch dreifach geimpfte Menschen. Dadurch sei die "Fremdschutzwirkung nicht mehr so gegeben", wie es bei der Delta-Variante gewesen sei.

"Wir können das Land Bayern kaum zwingen, sich an die Absprachen zu halten", sagte Lauterbach am Dienstagabend im ZDF. Er hoffe, dass dies auch nicht notwendig werde und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) noch einlenke. Söders Schritt gebe "das vollkommen falsche Signal, dass die Proteste der Impfgegner und Querdenker bedeutsamer sind als der Schutz der älteren Menschen", sagte Lauterbach im AFP-Gespräch. Der Rückzieher Söders habe ihn "bestürzt".

"Ein Gesetz darf nicht einfach ignoriert werden", sagte auch der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, zu AFP. "Das schafft Willkür vor Ort, zerstört das Vertrauen in staatliche Regelungen und beschädigt die Verfassung." Brysch verwies zugleich auf die Probleme, die entstehen könnten, "wenn zehntausende Pflegekräften ausfallen und die Gesundheitsämter bei der Umsetzung scheitern".

Ärztekammerpräsident Klaus Reinhardt bekannte sich zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht. "Genauso richtig ist aber auch, dass wir uns keine größere Personalabwanderung aus der Pflege leisten können", sagte er der "Passauer Neuen Presse". "Auf jeden Fall wäre es falsch, Impfunwilligen sofort mit Kündigung zu drohen." Die ungeimpfte Mitarbeiter sollten in einer Übergangsphase dazu bewegt werden, sich doch noch freiwillig impfen zu lassen.

Die Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe, Christel Bienstein, kritisierte auf Radio Eins des RBB ebenfalls Söders Alleingang, betonte aber zugleich: "Wir haben sowieso die ganze Zeit schon viel zu wenig Pflegende und das ist über Jahre von der Politik toleriert worden." Es hat sich keiner dafür eingesetzt, dass sich die Situation verbessert. Deswegen könne aber nicht einfach ein Bundesgesetz gebrochen werden, "sondern man muss Maßnahmen treffen".

Das Gesetz zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht sieht vor, dass Beschäftigte von Einrichtungen wie Kliniken, Arztpraxen sowie Alten- und Pflegeheimen bis Mitte März eine vollständige Impfung gegen das Coronavirus nachweisen müssen.

H.Pradhan--DT